finletter 264 – Deutsche Bank, Wirecard, Lemonade

Die Woche der Deutschen Bank

Derzeit ist es nicht leicht, es in dieses Editorial zu schaffen. Schließlich bieten sich die ständig neuen Entwicklungen im Fall Wirecard automatisch als Top-Stories an und natürlich fanden auch die daher wieder einen prominenten Platz im aktuellen finletter. Der Deutschen Bank ist es in dieser Woche aber gelungen, weiter nach oben zu rutschen, weil gleich mehrere Top-Meldungen rund um den Konzern veröffentlicht wurden. So gab es zunächste eine deutliche Antwort auf jene Herausforderungen, die den etablierten Banken durch Fintechs gegenübersteht. Durch die Kooperation mit dem Internetgiganten Google will die Deutsche Bank ihre teils marode IT modernisieren und die Arbeit mit der Cloud in den Vordergrund rücken. Google soll aber nicht nur die Datenspeicher bereitstellen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen auch Finanzprodukte entwickeln. Noch handelt es sich um eine Absichtserklärung, die aber bald in einen Vertrag mit mehreren Jahren Laufzeit übergehen soll. Dass die Deutsche Bank entgegen des angesprochenen Rufs auch digital denken kann, hat sie außerdem bei ihrer Ankündigung gezeigt, künftig mit den Kunden per WhatsApp chatten zu wollen. Sowohl in den Bereichen des Unternehmens-, des Investment- und des Privat-Bankings will man künftig auch den Weg der verschlüsselten Kommunikation über die verbreitete Messenger-App gehen. Dabei kann sich die Deutsche Bank augenscheinlich vorstellen, auch Aktienhandel oder Kreditstrukturierungen von Unternehmen über die App abzuwickeln. Der dritte Indikator für die steigende Bedeutung der technischen Modernisierung war dann die Beförderung des Fintech-Pioniers André M. Bajorat. Vor einem halben Jahr erst machte der ehemalige Figo-Chef auf sich aufmerksam, in dem er beim größten Deutschen Bankhaus anheuerte. In der Firmenkunden-Sparte “Corporate Bank” soll Bajorat nun als Strategiechef die Geschicke leiten. Ebenfalls zur Deutschen Bank ging im Januar Bajorats PaymentandBanking-Autoren-Kollege Rafael Otero. Auch der macht aktuell Karriere bei der Deutschen Bank, als neuer Chief Product Officer. businessinsider.com, handelsblatt.com, finanz-szene.de, manager-magazin.de, faz.net


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– Fintech-News Deutschland –

Investoren-Rennen um Wirecard: Trotz aller Negativ-News: abgeschrieben ist Wirecard damit noch nicht. Zumindest nicht für die mehr als 100 Interessenten, die sich laut Insolvenzverwalter Michael Jaffé für das Kerngeschäft und die Beteiligungen von Wirecard interessieren. Dennoch ist der Erfolg ungewiss. Immerhin hatte die „Financial Times“ ebenfalls in den letzten Tagen enthüllt, dass Wirecard in seinem solide geglaubten Kerngeschäft bereits seit vielen Jahren Verluste eingefahren habe. Hilfreich war sicherlich auch nicht, dass in den USA nun auch noch wegen Betrugs im Zusammenhang mit einer Online-Handelsplattform für Marihuana gegen Wirecard ermittelt und in Deutschland nun auch dem Verdacht der Geldwäsche nachgegangen wird. Dan McCrum, der Finanzjournalist, der mit seinen Recherchen allen Widerständen zum Trotz einen erheblichen Teil dazu beigetragen hat, dass der Wirecard-Skandal überhaupt aufflog, erfuhr in den letzten Tagen indes eine Art öffentliche Rehabilitierung. Zumindest aus einigen Lagern habe er sich nach den ersten Veröffentlichungen gegen schwere Vorwürfe behaupten müssen. deraktionaer.de, handelsblatt.com, finanz-szene.de, cash.ch, handelsblatt.com

Finanzcheck entlässt Mitarbeiter: Laut „Finanz-Szene” sind es die ersten Corona-bedingten Entlassungen eines hiesigen Fintechs in dieser Größenordnung. Von 20 Mitarbeitern musste sich das Unternehmen nun trennen. Als Grund gab es das gebremste Einkaufsverhalten der Bürger an. Dadurch würde auch die Nachfrage nach Krediten sinken, was sich wiederum direkt auf das Geschäftsmodell der Hamburger auswirkt. „Finanz-Szene” sieht hier bestätigt, dass die Krise solche Fintechs besonders trifft, die Kredite vermitteln. Im Fall Finanzcheck machten die Kündigungen laut Unternehmensangaben sechs Prozent der Gesamtbelegschaft aus. finanz-szene.de

Solarisbank im neuen Gewand: Die Solarisbank möchte sich nach außen hin neu erfinden und hat deswegen einen Aufruf gestartet, dem unter anderem LIT gefolgt ist. Die Berliner Agentur überzeugte und ist nun verantwortlich für den neuen Markenauftritt der Solarisbank, der Nähe und Einfachheit ausdrücken soll. wuv.de

Penta versorgt sich mit neuem Geld: Vor wenigen Monaten schloss die Fintech-Bank für KMU eine Finanzierungsrunde in Höhe von 18,5 Millionen Euro ab. Das wurde angesichts der Corona-Zurückhaltung kurz darauf noch als Glücksgriff für Penta bezeichnet. Ein Trugschluss, findet „Finanz-szene”. Immerhin hat Penta nun außerdem bewiesen, dass es auch in der Krise attraktiv ist. In einem Second Closing legten alte und auch neue Investoren noch einmal vier Millionen Euro nach. finanz-szene.de

Weniger Barzahler in der Krise: Eine aktuelle YouGove-Befragung bestätigt einen Trend, der bereits kurz nach Ausbruch der Covid19-Krise absehbar war. Demnach verzichten immer mehr Deutsche auf das Bezahlen mit Bargeld, um Ansteckungsrisiken zu vermindern. Den 35 Prozent der Befragten, die ihr Zahlungsverhalten krisenbedingt änderten, stünden demnach nur noch 31 Prozent gegenüber, die weiterhin hauptsächlich bar zahlen wollten. In anderen europäischen Ländern, wie Frankreich, ist der Effekt der Umfrage nach durch das gesteigerte Hygienebewusstsein noch deutlicher erkennbar. cash-online.de

Sparkassen als Open-Banking-Partner: Demonstrativ will sich die Sparkassen-Finanzgruppe offen zeigen, für PSD2-konforme Kooperationen über die API-Schnittstellen. Demnach hätten Drittanbieter Zugriff auf einen Pool von insgesamt über 5.000 bankfachlichen Funktionen des Gesamtsystems. Carsten Wendt, Bereichsleiter der technisch verantwortlichen Finanz Informatik, gibt in diesem Beitrag einen Einblick in die neue API-Plattform. Demnach öffnen sich die Sparkassen mit der neuen Plattform mehr, als dies gesetzlich notwendig wäre. So könne künftig für mehr Innovation gesorgt werden. it-finanzmagazin.de

 

– Fintech-News International –

Lemonade überzeugt bei Börsenstart: Das israelische Insurtech Lemonade hat mit seinem Börsengang in New York viele Erwartungen übertroffen. Schon am ersten Tag schloss die Aktie mit einem Plus von 140 Prozent. Zwischenzeitlich lag die Unternehmensbewertung insgesamt bei über vier Milliarden US-Dollar. In den letzten Tagen beruhigte sich der Aktienkurs etwas deutlicher, lag aber weiterhin deutlich über dem doppelten Ausgabekurs. Lemonade hat durch eine Digitalisierung von Prozessen eine Plattform etabliert, die Versicherungen ohne zwischengeschalteten Makler verkauft. Die Risikoermittlung läuft KI-gestützt binnen 90 Sekunden, die Regulierung eines Schadens soll nicht mehr als drei Minuten in Anspruch nehmen.  handelsblatt.com

Ant plant gewaltigen Börsengang in Hongkong: Kurz nachdem Ant den Namensteil Financial gekappt hat, plant die Betreiberfirma des Bezahldienstes Alipay den Börsengang in Hongkong. Dabei strebt das Unternehmen eine Bewertung an, die das Ergebnis des starken Lemonade-Börsengangs in den Schatten stellen würde – etwa 50 Mal. 200 Milliarden Euro soll am Ende unter dem Strich stehen. Etwa ein Zehntel davon könnte bei einem ersten Börsengang emittiert werden. diepresse.com

Click to Play wird vorbereitet: Die neue Checkout-Option, die als Zusammenarbeit von Mastercard, Visa, American Express und Discover bereits im vergangenen Herbst angekündigt wurde, geht nun in die technische Vorbereitung. Ziel ist es, dass Kunden künftig einfacher und sicher online zahlen können, ohne manuelle Eingaben der Kartendaten tätigen zu müssen. Das Verfahren basiert dabei auf dem Branchenstandard EMV Secure Remote Commerce. Bis jetzt sind schon über 10.000 Online-Händler mit an Bord. Mastercard-Pressemitteilung via E-Mail

Adyen in Malaysia: Das holländische Fintech, das zuletzt immer wieder als großer Profiteur des Wirecard-Dramas ins Spiel gebracht wurde, weitet seine Aktivitäten im asiatischen Raum deutlich aus, indem es einen Aquiring-Dienst in Malaysia startet. Das bedeutet, dass Adyen vor Ort im Namen von Kreditkartenfirmen Händler akquirieren kann, um anschließend die Payment-Dienstleistungen für diese zu übernehmen. Gerade erst stolperte der Zahlungsdienstleister Wirecard über Probleme, die zunächst im asiatischen Raum offenbar wurden. Adyen hingegen weitet seine Präsenz vor Ort nun sichtbar aus. Im asiatischen Raum ist das Unternehmen bereits in Hongkong und Singapur vertreten. t-times.de

Revolut überweist in Echtzeit: Kunden des Fintechs können ab sofort SEPA Instant Payments nutzen. Das bedeutet, dass Überweisungen an Konten, die diesen Service ebenfalls unterstützen, binnen weniger Sekunden auf dem Konto des Empfängers ankommen – rund um die Uhr und unabhängig vom Wochentag. Dem Artikel nach wurde der Maximalbetrag für dieses Verfahren kürzlich angehoben, von 15.000 auf 100.000 Euro. mobiflip.com

EZB unterstützt Forderung nach einheitlichem Zahlungssystem: Kürzlich machten mehrere große Geldhäuser Europas klar, dass sie ein einheitliches Zahlungssystem favorisieren würden. Der Forderung schloss sich nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) an. Auch, um die Stellung europäischer Anbieter zu stärken, sollte die European Payment Initiative nach Möglichkeit alle Länder der EU umfassen, nicht bloß die der Währungsunion. cash.ch

Apple launcht Online-Portal für Apple Card-Kunden:
Über das Portal können Apple Card-Nutzer nun unter anderem ihre Kontostände checken und Zahlungen terminieren. Das soll dann auch unabhängig vom Iphone funktionieren, beispielsweise nach Verlust des Endgerätes. Bisher war eine Kontaktaufnahme mit Goldman Sachs notwendig, um Zahlungen nach dem Verlust des IPhones zu begleichen. techcrunch.com

Virtuelle Kartenzahlungen mit rasantem Anstieg: Aktuellen Prognosen nach, könnte sich das Volumen, dass über virtuelle Kartenzahlungen abgewickelt wird, in den nächsten fünf Jahren verdreifachen, von derzeit 1,6 auf geschätzte 5 Billionen US-Dollar. Das zumindest entnimmt der Artikel einem aktuellen Bericht von Jupiter Research. Demnach sollen virtuelle B2B-Firmenkunden dann 80 Prozent der digitalen Transaktionen weltweit ausmachen. crowdfundinsider.com


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Der Traum vom eigenen Haus wird heute anders geträumt. PropTech lautet das Wort der Stunde für Immobilienkäufer, -makler und -finanzierer. GOLDILOCKS gibt Einblicke in einen Markt im Umbruch. Hier geht’s zur aktuellen Ausgabe von GOLDILOCKS, dem Digitalmagazin von finletter und S-Hub.


– Treffpunkte –

How can banking data & modern APIs help your business grow? Würde diese Serie im TV ausgestrahlt, so wäre das die Pilotfolge. Tatsächlich aber soll das Event, das von Plug and Play und dem API-Programm der Deutschen Bank organisiert wird, der Auftakt zu einer Reihe von weiteren Come-Togethers sein, bei denen die Kooperation von Finanzunternehmen mit Fintech-Start-ups im Mittelpunkt stehen. Zum Auftakt geht es um das Internet der Dinge, um Immobilien und um das Thema Mobilität. 23. Juli, 10:00 CEST

DKM Leitmesse: Die Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsbranche bezeichnet sich selbst als Traditionsmesse. Die aktuelle Lage führt jedoch zu weniger traditionellen Methoden. An vier Tagen findet die Messe in diesem Jahr digital statt. Durch digitale Tools soll es dennoch möglich sein, sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen und separate Gesprächspartner über ein Matchmaking-Tool anzusprechen. Eine seit vier Jahren eingerichtete Insurtech-Zone soll beispielsweise dafür sorgen, dass sich Insurtech und klassische Versicherungswelt näher kommen. 26. bis 29. Oktober

Mehr Veranstaltungen zu Fintech finden Sie im Event-Kalender auf finletter.de. Wir versuchen, den Kalender in Corona-Zeiten regelmäßig zu updaten, um nicht versehentlich auf eine abgesagte Veranstaltung hinzuweisen. Schicken Sie uns gerne eine E-Mail, falls Sie einen Hinweis haben.

 

– Wochenendlektüre –

Innovation oder Inszenierung: Buzzwords nennt man häufig jene Schlagwörter, die einen Hype um Veränderungen beschreiben. Das gilt schon länger für die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der IT, natürlich auch im Bereich Banking. Der Autor dieses Artikels hinterfragt, ob damit aber wirklich echte Innovation beschrieben oder vielmehr altbekannte Entwicklungen neu aufbereitet werden. finance-it-blog.de

Smartphone wird Herzstück der Versicherungen: Zumindest laut Artikel könnte das eigene mobile Endgerät bald zu einem wichtigen Vertriebskanal von Versicherungen werden. Das mag zunächst verwundern, da laut Artikel erst sechs Prozent der Kunden eine Versicherung über das eigene Smartphone abgeschlossen haben. Einer Umfrage von Bitkom zufolge, könnte sich dies in Zukunft aber jeder dritte Kunde vorstellen. cash-online.de

Keine Fintech-Vorverurteilung: Der Wirecard-Betrug hat viele Fragen aufgeworfen und Fintechs generell einen Bärendienst erwiesen. Der Autor macht hier aber deutlich, dass der aktuelle Skandal kein Fintech-spezifisches Problem ist. Vielmehr handele es sich um einen klassischen Buchhaltungsbetrug, der eben zufällig bei einem Fintech durchgezogen wurde. Weiter sagt er entgegen der allgemeinen Auffassung, dass Regulierungs-Organe offenbar ihren Job gemacht hätten, der Fall aber neue Lücken in der Regulatorik aufgedeckt habe – etwa, dass im Anschluss an die Veröffentlichungen zur Sicherheit Kundenkonten eingefroren wurden, bis man sich einen Überblick über die Situation verschaffen konnte. finextra.com

Das Frauen-fokussierte Fintech-Ökosystem: Immer noch werden laut dem Artikel auch vordergründig modern wirkende Finanzprodukte an der weiblichen Zielgruppe vorbei entwickelt. Das European Women Payments Network (EWPN) hat aber Fintechs ausgemacht, die einen anderen Weg gehen und echten Mehrwert für jene Zielgruppe liefern, die immerhin weltweit die meisten hauswirtschaftlichen Aktivitäten ausführen würde. Was den neuen Fokus auf weibliche Kundschaft ausmacht, erklärt dieser Bericht. fintechnews.ch

Wie open Open Banking wirklich ist: Bereits die Artikel-Headline lässt vermuten, dass der Autor nicht so überzeugt ist vom Terminus Open Banking. Zumindest habe das entstandene Ökosystem noch nicht sein mögliches Potential entfaltet. Dabei seien die Wachstumschancen tatsächlich riesig. fintechfutures.com

Kampf um das Vertrauen der Kunden: Siegt Faszination des Unbekannten oder die Angst vor demselben. Vor dieser Frage stehen derzeit so manche Finanzdienstleister. Neugier auf moderne Finanzinstrumente beißt sich dann unter Umständen mit der gefühlten Sicherheit, wenn es um die eigenen Finanzen geht. In einer aktuellen weltweiten Studie haben Fujitsu und Censuswide den Status Quo dieses Zwiespalts ergründen wollen. Der Artikel geht insbesondere auf die Erwartungen deutscher Kunden ein. der-bank-blog.de

Finanzdienstleistung im Jahr 2030: Die Finanzbranche wird sich in den nächsten zehn Jahren insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung deutlich verändern. In einer im Bank Blog vorgestellten Studie werden verschiedene Technologiebereiche untersucht und daraus strategische Empfehlungen abgeleitet. der-bank-blog.de [gesponserter Beitrag]

 

– Meist gelesen in der letzten Woche –

… war der Beitrag über die neue deutsche IBAN von Qonto. cash-online.de

 

– Das Beste zum Schluss –

Die nächsten Einhörner: Zugegeben, die Überschrift relativiert sich selbst ein wenig. Dort spricht die Autorin im Konjunktiv. Und dennoch – ihrer Meinung nach stehen Europäische Fintechs an in der Schlange der Unicorns, also jener Start-ups, die von Investoren mit mindestens einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. Mit Bezug auf einen neuen Bericht spricht sie besonders von solchen Kandidaten, die nicht laut im Vordergrund stehen, sondern im Hintergrund die Fäden ziehen. Als Beispiel wird explizit die deutsche Solarisbank genannt. Bei der Betrachtung der näheren Zukunft spielt aber auch die jüngere Vergangenheit eine Rolle, wie auch finletter-Autor Lars Markull in einem Zitat über den Einfluss des Wirecard-Skandals beizutragen weiß. sifted.eu

Martin Pieck