Die Geschäftskonten der Fintechs: eine Option während und nach der Corona-Krise?

– Anzeige –

Von Alessia Pewnew, Geschaeftskonten24.net

Das Marktvolumen der deutschen Fintechs hat sich 2019 im Vergleich zu 2016 versechsfacht. Die Wachstumsrate der Internetbanken geht steil nach oben und liegt verteilt auf die letzten fünf Jahre bei rund 120 Prozent. Fintechs schließen nicht nur eine Lücke im Bereich innovatives Banking für Gründer. Wie die Corona-Krise gezeigt hat, wird das Wachstum vermutlich steil nach oben gehen. Nicht zuletzt, weil Fintechs und etablierte Banken stärker miteinander kooperieren werden. Lohnt der Wechsel jetzt?

Die Fintechs: Perfekt auf Corona vorbereitet

Die Corona-Krise hat Bankkunden, die bislang nicht internetaffin waren, gezwungen, aufgrund der geschlossenen Filialen ihre Transaktionen nahezu komplett ins Netz zu verlegen. Die etablierten Banken sind teilweise immer noch am Rudern, wie sie die Digitalisierung beschleunigen, um die Kunden weiterhin effizient zu bedienen. Ein Schritt, den die Fintechs nicht gehen mussten. Denn diese Unternehmen haben bereits aus der Dot.com-Krise im Jahr 2001 und dem Finanzcrash 2008 ihre Lehren gezogen. Es zeigt sich, dass die Tools der Fintechs wie

  • komplett digitales Banking,
  • Mobile Banking,
  • Tools für smartes Finanzmanagement, Buchhaltung und Steuern sowie
  • personalisierte Lösungen zu einem günstigen Preis

exakt das bieten, was Unternehmerkunden jetzt benötigen. Adjust, eine Plattform für App-Marketing, hat sogar festgestellt, dass die Fintechs coronabedingt eine Sonderkonjunktur verzeichnen.

Etablierte Banken und Fintechs kooperieren stärker

Die Corona-Krise hat allerdings auch gezeigt, dass Banken und Fintechs immer mehr voneinander abhängig werden. Als sich beim ersten Lockdown herausstellte, dass die Corona-Soforthilfekredite, die von der KfW vergeben werden, nur bei den Hausbanken beantragt werden können, muckte das Fintech Penta auf. Denn Unternehmerkunden, die bei Penta ihr Geschäftskonto führen, waren von der Beantragung ausgeschlossen.

Zur Stelle war die Volksbank in Bielefeld: Penta-Kunden aus der Region konnten die KfW-Kredite dort beantragen. Penta hatte Glück, denn im World Fintech Report gaben über 70 Prozent der befragten Onlinebanken an, dass bei Kooperationen mit etablierten Banken Entscheidungsprozesse zu lange dauern. Die staunen, denn Innovationen, die sich über Wochen hinziehen, passieren bei Fintechs innerhalb von zwei bis drei Tagen. Das betrifft vor allem benutzerfreundliche Neuerungen bei digitalen Tools.

Jetzt zum Fintech wechseln?

Die Corona-Krise hat viele Menschen mit digitalen Technologien vertraut werden lassen, mit denen sie vorher noch nie in Berührung kamen. Meetings finden über Zoom statt, das Fitnesstraining wird ins Online-Gym verlegt, und auch der Bankberater kann nicht mehr in der Filiale aufgesucht werden.

Wer sich an das Mobile Banking in den letzten Monaten gewöhnt hat, kann durchaus in Betracht ziehen, zu einem der Fintechs zu wechseln. Vor allem dann, wenn die Gebühren für das Geschäftskonto ein Loch in das durch die Krise ohnehin schon strapazierte Budget reißen. Denn wie diese Marktübersicht mit kostenlosen Geschäftskonten zeigt, sind hier durchaus Kontomodelle ohne Kontoführungsgebühren möglich. Wer mehr Leistung wünscht, kann zwischen verschiedenen Premium-Modellen wählen – ein Upgrade ist jederzeit möglich.

Geschäftskonten der Fintechs

Was die Fintechs in Coronazeiten für dieKunden auf die Beine stellen

Mobiles Banking, kontaktloses Bezahlen mit Google Pay und Apple Pay, smarte Steuer-Tools, die den Gang zum Steuerberater ersparen – die Fintechs haben in der Vergangengheit jede Menge Features herausgebracht, die jetzt in der Krise extrem nützlich sind. Traditionell setzen viele Start-ups und Freelancer auf die Internetbanken. Genau diese Personengruppe wurde von der Krise besonders stark getroffen.

Das Fintech Kontist für Freelancer und Solo-Selbständige, richtete unmittelbar eine Rechtshilfe-Hotline ein. Holvi unterstützt das Future Perfect Accelerator Programm – diese Initiative fördert innovative Programme, mit denen die Pandemie digital eingedämmt werden kann. Die Smartphone-Bank N26 hat gerade die Finanzierung um 100 Millionen Dollar aufgestockt. Damit sollen neue, innovative Technologien gefördert werden. Denn die Corona-Krise hat dem Unternehmen gezeigt, dass digitale Produkte so gefragt wie noch nie sind. Mobile Banking werde der Standard der Zukunft, davon ist N26 fest überzeugt. Es bleibt also spannend, welche neuen Entwicklungen es auf dem Markt geben wird.


Portrait Alessia PewnewÜber die Autorin

Alessia Pewnew verfolgt die Vision, dass jeder Unternehmer und Freelancer sein perfektes Businesskonto führen kann. Um dabei zu helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen und die beste Bankinglösung zu finden, betreibt sie erfolgreich das Ratgeber- und Vergleichsportal Geschaeftskonten24.net.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.