Spricht man über die Gen Z, kommt man an TikTok nicht vorbei. Natürlich spielt auch das Thema Geld eine Rolle in den Videos auf der Plattform: Da sprechen Mittdreißiger über ihre Niederlagen in Sachen Finanzen, berichten Marktbeobachter in 60 Sekunden die neuesten Finanz-News oder geben Privatanlegerinnen Tipps, wie sie es mit ihrem Vermögen handhaben. Und natürlich sind auch einige große Marken aus der Finanzwelt bereits mit eigenen Accounts vertreten.

Titelbild der 10. goldilocks Ausgabe zur Generation Z

Die Teenager von heute sind die Kunden von morgen – doch sie werden von den traditionellen Banken sträflich vernachlässigt. Die Generation Z ist eine von klassischen Finanzinstituten tragisch wenig bedachte Zielgruppe: Ihre jüngsten Mitglieder bekommen gerade mal ein klassisches Sparbuch und zum Jugendkonto gibt es eine Girocard, mit der man meistens nicht mal online bezahlen kann. Letzteres sollte sich zwar ändern, doch trotz anderslautender Ankündigung haben die Sparkassen die flächendeckende Einführung einer Girocard mit Mastercard-Debit-Funktion bisher nicht vollzogen. Sie würde den größten Pain der Jugend lösen.

Beim Banking für die Jugend geht es nicht nur um das Konto sondern auch darum, ein Modell für die Erwachsenen der nächsten Generation zu schaffen, das Vertrauen und Werte in Bezug auf Geld und Anlagegewohnheiten aufbaut.
Moderne Finanzlösungen für Kinder und Jugendliche betonen Mobilität, elterliche Aufsicht, bargeldlose Transaktionen, Sparanreize und spontane Bildung in Bezug auf Finanzkompetenz.